Es war einmal im Jahre 2009 in der Zwergenstadt Ehurslrak. Dort lebten die Zwergenkinder Aras, Luar und Ayne. Sie kannten sich schon seit frühester Kindheit und besuchten mit Ihren Müttern gemeinsame Kurse in Zwergenyoga, Zwergenschwimmen und Zwergenmusik. Da in diesen Zeiten oftmals beide Elternteile in den Steinbrüchen von Ehurslrak arbeiteten und die Großeltern in anderen Zwergenstädten lebten, waren die Familien auf Zwergenkindertagesstätten angewiesen.

So machten sich die Eltern von Aras, Luar und Ayne auf die Suche nach einer geeigneten Zwergenkindertagesstätte. Der anfänglichen Freude folgte die ernüchternde Erkenntnis, dass Sie für einen Zwergenkindertagesstättenplatz zwar vorgemerkt wurden, allerdings in unterschiedlichen Einrichtungen auf den Wartelisten die Plätze 200, 220 und 240 einnahmen. Allmählich wurde aus der Freude, Ärger, Enttäuschung und Frustration über die Zustände in der ansonsten wunderschönen Zwergenstadt Ehurslrak. Wie sollte man die Arbeit im Steinbruch und die Familie vereinbaren, wenn die Voraussetzungen in der Zwergenstadt so unbefriedigend waren?

Bei einem gemütlichen Pilzessen rauchten den Zwergenpapas und Zwergenmamas wegen endloser Diskussionen die Köpfe. Aleinad und Eklys hatten schon seit längerem bei ausgedehnten Wanderungen davon geträumt und über die Idee philosophiert, selbst eine Zwergenkindertagesstätte zu eröffnen. Geht denn dass, fragte Anin? Ja, sagte Aleinad. Ich kenne einige Zwergenelterninitiativen, die solche Zwergenkitas eröffnet haben.

Allmählichglimmte wieder etwas Hoffnung bei den Zwergeneltern auf. Sie schauten sich einige Zwergenkitas an und trafen sich mit Reep, dem Vorsitzenden der freien Träger. Der hat Ihnen Mut und Hoffnung gemacht. Allerdings hat er uns auch mit auf den Weg gegeben, dass noch einige Steine aus dem Weg geräumt werden müssten. Doch davon ließen sich die Zwergeneltern nicht entmutigen, denn Steine aus dem Weg räumen, hatten sie ja bei ihrer Arbeit im Steinbruch gelernt.

Dann geschah etwas Unglaubliches: beim Musizieren der Zwergenkinder kamen die Zwergenmamas mit der „Musikzwergin des SNOK“ Frau Sok ins Gespräch, und die Idee einer gemeinsamen Zwergenmusikkinder-tagesstätte wurde geboren. Auch die „Obermusikzwergin“ Frau Relebeig war sofort begeistert und die Kooperation bald beschlossene Zwergensache.

Bald vergrößerte sich die Zahl der engagierten Zwergeneltern und Noiram, Enidan und Saihtam mit ihren Zwergenkindern schlossen sich an. Auch die Zwergenpapas Reniar und Revilo fanden gefallen an der Idee, und die Geschichte von der Zwergenkindertagesstätte nahm ihren zauberhaften Anfang. Wie ein kleiner Stein im Steinbruch eine ganze Steinlawine auslöst, so hat auch der Traum von Aleinad und Eklys den Stein ins Rollen gebracht:

  • Gründung des Zwergen(t)raums e.V, Jan. 2009
  • Erstellung einer Homepage, Jan. 2009
  • Anerkennung der Gemeinnützigkeit, Feb. 2009
  • Idee einer Zwergenmusikkindertagesstätte nach Berliner Vorbild, Feb. 2009
  • Kooperation mit dem Badischen Konservatorium, Feb. 2009
  • Workshop am 22. Feb. 2009
  • Beantragung des Eintrags ins Vereinsregister beim Amtsgericht Karlsruhe, Feb. 2009
  • Antrag für die Trägerschaft der freien Jugenhilfe bei der SJB, März 2009
  • Antragung zur Aufnahme in die Bedarfsplanung der Stadt Karlsruhe, März 2009
  • erste Gespräche mit möglichem Investor (VOLKSWOHNUNG), April 2009
  • Eintrag ins Vereinsregister, Mai 2009
  • VOLKSWOHNUNG und Zwergen(t)raum beschliessen Zusammenarbeit, Juni 2009
  • Der Zwergen(t)raum e.V. ist Träger der freien Jugenhilfe, Juni 2009
  • Herr Achim Thorwald übernimmt die Schirmherrschaft, Juli 2009
  • Es kann losgehen: Aufnahme in die Bedarfsplanung der Stadt Karlsruhe, Dezember 2009
  • Grundsteinlegung Egon-Eeiermann-Allee 5 am 11.06.2010
  • grimm Küchen sponsort die Zwergen(t)raum Küche, August 2010
  • Eröffnungsfeier am 14.05.2011
  • Kita-Start am 16.05.2011
  • Zusammenfassung des Zwergen(t)raums als Gedicht